Am 2. Februar 2026 lud das Projekt transform.r des Clusters Mobility & Logistics zum Workshop „Quo vadis Security Ecosystem Regensburg: Partner, Projekte, Perspektiven“ in die TechBase nach Regensburg ein. Der Workshop verfolgte das Ziel, die Grundlagen für ein Innovationsnetzwerk im Bereich Sicherheitstechnologien in Regensburg zu legen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Sicherheitsinstitutionen nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten die zukünftige Ausgestaltung eines „Cluster Sicherheit“ für die Region.
Die Veranstaltung begann mit einem informellen Networking bei Kaffee, das den Teilnehmenden erste Möglichkeiten zur Vernetzung bot. Im Anschluss begrüßte Uwe Pfeil von der TechBase Regensburg GmbH die Anwesenden und ordnete das Thema strategisch in die Entwicklung des Standorts Regensburg ein. In seinem Impulsvortrag „Von IT-Security zu System-Resilience – Sicherheit als Enabler industrieller Transformation“ zeigte Prof. Dr. Skornia von der OTH Regensburg eindrucksvoll auf, wie sich Sicherheitsanforderungen in einer zunehmend vernetzten industriellen Umgebung verändern und welche Rolle Resilienz dabei spielt.
Im Zentrum des Workshops stand ein Workshop, der drei zentrale Themenfelder adressierte:
- IT- & OT-Security in der Industrie
Diskutiert wurden Herausforderungen beim Schutz vernetzter Produktionssysteme und Steuerungstechnik (IoT/IIoT) sowie bestehende Kompetenzen und Akteure am Standort Regensburg. - Automotive & Mobility Safety
Die Teilnehmenden beleuchteten Chancen, die sich durch autonome Systeme, funktionale Sicherheit und sichere Kommunikationslösungen für die Mobilität von morgen ergeben. - AI, Defence & Resilience Technologies
Im Fokus standen Potenziale der Künstlichen Intelligenz zur Stärkung von Sicherheitssystemen sowie Möglichkeiten defensiver Defence-Technologien für Forschung und Industrie.
Die lebendigen Diskussionen und die interdisziplinären Beiträge unterstrichen das große Interesse und die vielfältigen Kompetenzen der Region im Bereich sicherheitsrelevanter Technologien. Dabei wurde deutlich: Der Bedarf an einem koordinierten Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der öffentlichen Hand ist hoch – ebenso wie das Potenzial, Regensburg als führenden Standort für Sicherheits- und Resilienztechnologien zu positionieren.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete der Workshop in offener Atmosphäre und mit viel positiver Resonanz. Die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung des geplanten Sicherheitsnetzwerks.
HINWEIS
Die Veranstaltung war Teil der Transformationsnetzwerke der Bundesregierung (Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BMWE). Das Regensburger Projekt transform.r unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilindustrie.




