Am 16.10.2025 fand in der TechBase Regensburg das Modul „Driving Change II: Future Soft Skills“ statt. Die Veranstaltung fokussierte auf die Entwicklung essenzieller sozialer und allgemeiner Kompetenzen für den Wandel in der Automobilbranche.
Die zentrale Frage des Workshops: Welche Kompetenzen sichern den Erfolg im Wandel?
Der Workshop betonte, dass der erfolgreiche Wandel stark von der Veränderungsbereitschaft und der interdisziplinären Zusammenarbeit abhängt.
Future Soft Skills, insbesondere Analytisches Denken und Resilienz, Flexibilität und Agilität, sind auch vom WEF als Top-Core-Skills identifiziert.
Die Grundlage für die Entwicklung dieser Skills liegt in der Unterscheidung zwischen Können (Skills) und Wollen (Werte). Das Job-Fit-Modell zeigt, dass nur die Passung von Skills (Skill-Fit) und Motivation/Werten (Energie-Fit) zu Leistung und Flow führt.
Das Fazit des Workshops: Personalisierte Lernkonzepte als Schlüssel
Der entscheidende Schlüssel zur Schließung von Kompetenzlücken liegt in der Nutzung personalisierter Schulungskonzepte. Diese müssen auf den individuellen Wissensstand, die Werte und das Mindset der Mitarbeitenden zugeschnitten sein.
Um dies zu erreichen, muss das Lernen von konventioneller Wissensvermittlung hin zu regenerativem Lernen übergehen. Regeneratives Lernen ist ein Energy Booster und zeichnet sich durch sofortigen Nutzen, Job-Fit und Sinn aus. KI-gestützte, handlungs- und ergebnisfokussierte Micro Learnings sind dafür essenziell, da sie eine hochgradige Personalisierung ermöglichen.
Abschließend gilt der Dank dem Referenten des Moduls Prof. Dr. Thomas Falter für den fachlichen Input und die praxisnahe Beleuchtung der notwendigen Soft Skills.
Hinweis
Die Veranstaltung war Teil der Transformationsnetzwerke der Bundesregierung (BMWE). Das Regensburger Projekt transform.r unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilindustrie.


