Am 15.01 fand in der TechBase Regensburg der Workshop „UAV/Drohnen für Sicherheits und Verteidigungsanwendungen“ statt. Bei dem Workshop kamen Hersteller, Zulieferer, Technologieanbieter und Interessierte aus Industrie, Forschung und Verwaltung, um aktuelle Fragestellungen zu unbemannten Systemen zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.
Der Workshop bot eine Plattform, um technologische Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme (UAV/Drohnen) für sicherheitsrelevante und verteidigungsnahe Einsatzfelder zu beleuchten. Ziel war es, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und Kooperationsansätze zwischen Teilnehmenden zu identifizieren.
Nach einem kurzen Empfang und der Begrüßung durch Uwe Pfeil (Clustermanager TechBase Regensburg GmbH) wurde der Workshop mit einem Impulsvortrag von Oberst d.R. Norbert Vetter (Digitalisierungsunterstützung CyberReserve, Zentrum Digitalisierung und Fähigkeitsentwicklung Cyber und Informationsraum, Bundeswehr) eröffnet. Er thematisierte die Zeitenwende in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Relevanz der Autonomie unbemannter Systeme sowie die Anforderungen an DualUseTechnologien im militärischen Kontext. Dabei skizzierte er zentrale Fähigkeitsforderungen der Bundeswehr und wies auf die Bedeutung abgestimmter technologischer Entwicklungen hin.
Im zweiten Fachbeitrag gab Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich (OTH Regensburg, Leiter Labor Faserverbundtechnik und Wissenschaftlicher Leiter Technologie Campus Neustadt an der Donau) einen praxisorientierten Überblick zu Drohnensystemen, unterschiedlichen Typen, aktuellen Technologietrends und Einsatzbereichen. Dies schuf eine fundierte technologische Grundlage für die anschließenden interaktiven Workshop Elemente.
In einer gemeinsamen Ideensammlung diskutierten die Teilnehmenden erste Herausforderungen und Chancen der Technologieentwicklung im Bereich UAV. Diese Arbeitsphase förderte den Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven – von Anwenderanforderungen bis zu technologischen Umsetzungshürden.
Abschließend fasste Uwe Pfeil die Veranstaltung zusammen, hob die konstruktive Zusammenarbeit der Teilnehmenden hervor und betonte die Bedeutung solcher Formate für die Entwicklung innovativer Lösungen im UAV-Bereich. Der Workshop zeigte, dass das Thema Drohnenanwendungen in Sicherheits- und Verteidigungsbereichen nicht nur technologisch relevant, sondern auch ein Katalysator für branchenübergreifende Kooperationen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass weitere Diskussions- und Entwicklungsformate nötig sind, um konkrete Projekte zu initiieren und umzusetzen.
Die Teilnehmenden verließen den Workshop mit einem erweiterten Netzwerk, frischen Ideen und klaren Anknüpfungspunkten für zukünftige Zusammenarbeit.
Hinweis
Die Veranstaltung war Teil der Transformationsnetzwerke der Bundesregierung (Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BMWE). Das Regensburger Projekt transform.r unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilindustrie.



